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Tips zu Eressea

Allgemeine Tips und Hinweise

Es gibt wohl kein Patentrezept zum Erfolg in Eressea, und wenn doch, hat es noch keiner gefunden (oder es gibt ca. 1700 solcher Rezepte...). Gewisse Dinge sind allerdings wichtig und sollte von Anfängern berücksichtigt werden:

Ohne Moos nix los - das gilt auch in Eressea.

Unterhaltung ist die einfachste Methode, Geld zu verdienen. Schon nach einer Woche lernen können die meisten Rassen durch Unterhaltung 20 oder sogar 40 Silber pro Person verdienen; lediglich Zwerge, Trolle und Goblins müssen dazu drei Wochen lernen. Ein weiterer Vorteil ist, daß sich das Talent Unterhalten durch Anwendung steigert - die Einheit wird also ständig besser, ohne lernen zu müssen. Unterhalter sind auch in fremden Regionen nicht gleich als "Feind" angesehen - allerdings besteht hier eben die Möglichkeit, kaum etwas verdienen zu können, wenn die Bauern kaum Silber übrig haben.

Steuereintreiber brauchen Waffen - und sind damit bei anderen Parteien nicht gerne als Gäste gesehen (weil sie ja auch angreifen können). Wegen der gesicherten Einnahme sollte man jedoch hiervon reichlich haben, und wenn man sich mit seinen Nachbar einig ist, stört's auch keinen.

Ein schneller Start ist wichtig

Am Anfang erhält jede Partei eine Summe Silber Startgeld. Dieses Geld ist dafür gedacht, investiert zu werden, sprich Einheiten zu rekrutieren und teure Talente zu erlernen.

Gespartes Geld bringt keine Zinsen, im Gegenteil, es könnte geklaut werden. Also, nicht zwei oder drei sondern 20 Unterhalter rekrutieren (sofern es sich lohnt, die Region also reichlich Geld hat). Ist die Startregion eher arm, und eine Nachbarregion eine Ebene (die meist mehr Silber haben), rekrutiert man 2-3 Leute, bestückt diese mit Silber (Achtung, Silber hat ein Gewicht! Pro Person max. 500 Silber) und schickt sie dorthin, damit sie dort Unterhalter rekrutieren.

Auch von Holzfällern, Steinbauern und Bergbauern kann man gleich mehrere Leute rekrutieren - immerhin können diese meist nach einer Woche lernen produzieren.

Bei einigen anderen Talenten wie z.B. Pferdedressur, Wagenbau, Schiffbau und Burgenbau kann man anfangs nur eine oder zwei Personen rekrutieren, da diese Talente nicht ganz so dringend sind. Diese lernt dann eine Zeitlang und kann dann später als Lehrer für zehnmal mehr Personen fungieren.

Liebe Deinen Nächsten...

Naja, zumindest ist es nicht ratsam, sich gleich mit allen und jedem anzulegen. Bündnisse können hilfreich sein, ebenso und besonders Absprachen (z.B. wegen der Eisenproduktion im Gebirge oder Verkauf von Luxusgütern) sind empfehlenswert. Auch gegenseitiges Lehren ist hilfreich - besonders dann, wenn man einen Partner hat, der ein Talent besonders gut beherrscht, in welchem man sich selber eher schwer tut.

Doch bei aller Kooperation ist Vorsicht geboten: man sollte sich nicht zu abhängig machen, so daß der Verlust des Partners kein allzu großer Verlust ist, sei es, weil er der Drei-Wochen-Sieche anheim fiel (sprich aus dem Spiel ausgeschieden ist, weil er dreimal hintereinander keine Befehle abgegeben hat), oder es sich plötzlich anders überlegt und meint, es alleine und ohne andere Hilfe selbst besser machen zu können...

Man bedenke: Eressea soll allen Spaß machen, nicht nur den Unterdrückern und Kriegshetzern! Und mir (und vielen anderen Leuten) macht friedliche Koexistenz, Handel und Diplomatie mehr Spaß, als von großen Armeen überrannt zu werden...

Ausbreiten, aber nicht ausdünnen

Es macht Sinn, in mehreren Regionen vertreten zu sein und schon gleich zu Anfangs in drei oder vier Regionen ein wenig "seßhaft" werden. Gebirgsregionen erfreuen sich wegen des Eisens und der Steine dort großer Beliebtheit, aber auch Wälder wichtig, um dort Holz z.B. für den Bau von Schiffen und Wagen, aber auch für Waffen zu schlagen.

Handel treiben

Der Handel mit Luxusgütern ist am Anfang die lohnenste Einnahmequelle. Dazu muß es jedoch Burgen geben. In Gebirgsregionen sind diese meist schnell gebaut (schließlich sind die Steine schon vor Ort), doch auch in anderen Regionen bieten sie viele Vorteile: neben dem Handel erhöht sich der Arbeitslohn, außerdem bieten sie Schutz bei Angriffen.

Konkrete Hinweise

Im Nachfolgenden will ich ein paar konkretere Tips geben, die besonders Anfängern helfen sollen.

Einnahmen: Steuereintreiber

Je nachdem, ob man ein Gebirge (und damit Eisen) zur Verfügung hat, oder Holz, dauert es nicht allzu viele Runden, um bewaffente Einheiten zu haben.

  1. Drei Einheiten erzeugen; eine lernt Holzfällen bzw. Bergbau, die zweite Waffenbau, die dritte Hieb- bzw. Stangenwaffen.
  2. Die erste Einheit macht jetzt Holz oder Eisen, die zweite lernt weiter Waffenbau. Je nachdem, ob mehr Einnahmen oder mehr Kampfkraft wichtiger ist, lernt die dritte Einheit weiterhin das Waffentalent oder Steuereintreiben.
  3. Um Speere herstellen zu können, braucht man Waffenbau [2]; in diesem Fall also eine weitere Runde Holz machen und Lernen.
    Schwerter benötigen gar Waffenbau [3] - hat man keine Bonus im Waffenbau, dauert es 6 Runden, bis man das Talent so hoch gelernt hat. Dann sollte man also erst einmal Speere herstellen, sofern man an Holz kommt.
  4. Sind die Waffen produziert, gibt man sie an die dritte Einheit. Sie kann jetzt Steuern eintreiben.

Einnahmen: Handel mit Luxusgütern

Durch den Handel mit Luxusgütern kann man sehr viel Geld verdienen, es dauert aber auch, bis es möglich ist. Unbedingt nötig für den Handel sind nämlich Burgen, die aus Steinen gebaut werden. Diese Steine kann man in Gebirgen und sehr geringen Mengen auch in Gletschern mit dem Talent Steinbau abbauen. Das Talent Burgenbau ermöglicht dann den Bau von Burgen.

Da die Steine sehr schwer sind, ist es schwierig, sie an andere Orte zu schaffen. Am geeignetsten dafür sind Pferde mit Wagen. Hat man es geschafft, je eine Burg (eine Befestigung reicht) in Regionen aufzubauen, in denen unterschiedliche Luxusgüter von den Bauern produziert werden, kann der Handel beginnen.

Für einen kontinuierlichen Handel empfiehlt es sich, langfristig in jeder (Handels-)Region zwei Händlereinheiten zu stationieren: die eine Einheit kauft Luxusgüter, die andere verkauft zeitgleich. Weitere Einheiten mit Pferden und Wagen übernehmen den ständigen Transport der Luxusgüter.

Trotzdem sollte man bei allen Einnahmequellen darauf achten, es nicht zu übertreiben. Zu viele Unterhalter schaden zwar nicht, verdienen aber auch wenig. Zu viele Steuereintreiber entziehen den Bauern lebensnotwendiges Geld: sie sterben und wandern ab, was die Einnahmen weiter schmälert. Wer beim Handel nicht auf die Verkaufsmengen achtet, ruiniert den Markt und macht keinen nennenswerten Gewinn mehr.

Außerdem macht es wenig Sinn, die Talente Steuereintreiben und Unterhaltung auf Werte größer als 4 zu lernen. Die Kostem, die entstehen, bis die Einheit das Talent so hoch hat, kann man lieber in neue Einheiten stecken, die man mit einem Lehrer dann sehr schnell auf das notwendige Talent bringen kann.

Lernen und lehren

In den meisten Fällen macht es Sinn, eine Einheit mit ein oder zwei Personen ein einziges Talent hoch lernen zu lassen. Mit dieser Einheit kann man später andere Einheiten lehren und so die Hälfte der Zeit einsparen.

Besonders bei den kostspieligen Talenten wie Magie oder Spionage kann man dadurch viel Geld sparen. Besonders hier sollte man versuchen, mit seinen Nachbarn Kurse zu organisieren. Neben dem "Spareffekt" stärkt dies auch den Zusammenhalt.

Ein kleiner Trick: man kann mit einem Lehrer der Stufe 1 (30 Lernpunkte) Einheiten von 0 auf Stufe 1 mit 60 Lernpunkten bringen.

Bauen: Schiffe

Große Schiffe zu bauen ist ein gewaltiges Projekt. Bereits ein Langboot braucht 50 Holzstämme, eine nicht zu unterschätzende Menge. Größere Schiffe sollte man erst in Angriff nehmen, wenn ansonsten alles stimmt: gesicherte Einnahmen, keine Krise, eben alles im Lot und die Logistik stimmt.

Bauen: Burgen

Burgen bieten mehrere Vorteile: im Spiel sind die Einheiten darin im Kampf geschützt (Achtung, nur die, die auch wirklich reinpassen!), zum zweiten ermöglichen sie den Handel in der Region, und die Bauern verdienen mehr, was den Reichtum der Region erhöht und damit mehr Geld für Unterhaltung und Steuereintreiben da ist.

Für den Spieler bietet es außerdem den kleinen Vorteil, daß alle Einheiten im Report "sortiert" stehen, also normalerweise keine fremden Einheiten dazwischen und die eigenen alle untereinander, was die Übersichtlichkeit erhöht.

Burgen kosten keinen Unterhalt und benötigen nur Steine zum Aufbau. Diese sind zwar schwer, aber man kann sich ja Zeit lassen oder im Laufe der Zeit große Transporteinheiten erstellen.

Bauen: andere Gebäude

Außer dem Monument haben alle anderen Gebäude gewisse Funktionen, die dem Spieler das Leben erleichtern. Allerdings brauchen sie einen regelmäßigen Unterhalt in Silber (und manchmal auch andere Dinge), da sie sonst nicht funktionieren und die Gefahr besteht, daß sie einstürzen.

Auch hier sollte man also sicherstellen, daß der Gebäudeunterhalt jede Runde übrig ist, und zwar am Anfang der Runde, da sonst das Gebäude nicht funktioniert.

© 2005 Henning Peters